Warum es Klimpo gibt
Klassenkassen werden fast überall per Tabelle und Zettelwirtschaft geführt. Das kostet den Kassenwart Abende, und die Eltern erfahren erst am Elternabend, was als Nächstes ansteht. Beides geht besser, ohne daraus ein Finanzprodukt zu machen.
Der Auslöser
Ein Elternabend, auf dem nach einem Kassenwart gefragt wurde und alle auf den Tisch schauten. Nicht weil die Aufgabe schwer wäre: Zwanzig Minuten im Monat schrecken niemanden ab. Sondern weil an ihr eine Zettelwirtschaft hängt, auf die niemand Lust hat.
Dabei ist es eine der schönsten Aufgaben, die eine Klasse zu vergeben hat. Wer die Kasse führt, macht den Zoobesuch möglich, das Sommerfest und den Kuchen zum Abschied. Genau so sollte es sich auch anfühlen, und nicht nach Belegen in einer Schuhschachtel.
Für die Eltern ändert sich dabei etwas Zweites. Sie sehen, was ansteht: welcher Ausflug wann kommt, was er kostet und was in den nächsten Monaten noch dazu gehört. Nicht um zu kontrollieren, sondern um planen zu können. Wer im Herbst weiß, dass im März achtzig Euro für die Klassenfahrt fällig werden, legt sie beiseite.
Klimpo nimmt die Zettelwirtschaft weg und lässt übrig, wofür man das Amt übernimmt.
Woran sich jede Entscheidung messen lässt
Weniger Arbeit als mit einer Tabelle
Dauert ein Schritt in Klimpo länger als in Excel, ist der Schritt falsch gebaut und fliegt wieder raus.
Eltern können planen
Der eigene Stand, die nächsten Termine, was sie kosten. Wer im Herbst sieht, was im Frühjahr ansteht, kann es einteilen, statt davon überrascht zu werden.
Übergabe in fünf Minuten
Kassenwarte wechseln jedes Jahr. Am Ende steht ein Jahresabschluss zum Ausdrucken statt eines Ordners und einer langen Erklärung.
Was Klimpo nicht werden soll
- Kein Zahlungsdienstleister. Überwiesen wird wie bisher, Klimpo schreibt mit.
- Kein soziales Netzwerk für Klassen. Es gibt eine kurze Rückmeldung zu einer Ausgabe und sonst nichts.
- Kein Werkzeug, das Schulen zentral einführen und Eltern dann benutzen müssen. Klimpo gehört der Klasse, die es benutzt.
- Kein Produkt, das von Daten lebt. Es gibt nichts auszuwerten und niemanden, an den etwas verkauft würde.
Und wer nicht mitmachen möchte, muss nicht. Ein Kind steht auch dann in der Kasse, wenn seine Familie keine Mailadresse hinterlegen will. Genau das hält die Nutzung freiwillig.
Wer dahintersteckt
Klimpo wird von Eric Warsow entwickelt und betrieben, selbst Elternteil in einer Klasse mit einer Klassenkasse. Es ist kein Startup, es hat keine Investoren und es soll auch keine bekommen. Die Serverkosten trägt der Betreiber.
Das hat einen praktischen Vorteil: Was in der Praxis nicht funktioniert, lässt sich ändern, ohne dass jemand einen Geschäftsplan verteidigen muss. Rückmeldungen aus echten Klassen sind der einzige Maßstab, den es hier gibt.
Was es kostet
Für Klassen ist Klimpo kostenlos. Keine Abrechnung, kein Abonnement, keine Werbung und keine Funktionen, die hinter einer Bezahlschranke liegen.