Als Elternbeirat vorstellen: Vorlage für Aushang und Elternabend
Drei Fassungen zum Herunterladen: fünf Zeilen für den Aushang, eine Minute für den Elternabend, eine Seite für die Leitung. Mit dem, was überzeugt, und dem, was ihr besser weglasst.
Das Wichtigste in Kürze
- Drei Fassungen in einer Datei: Aushang, Elternabend, Bewerbung an die Leitung.
- Ein konkreter Anlass überzeugt, eine allgemeine Motivation nicht.
- Nennt eure Zeit ehrlich. Wer zu viel verspricht, fällt im Frühjahr aus.
- Lasst den Lebenslauf weg. Es ist keine Bewerbung um eine Stelle.
Die Vorlage
Drei Fassungen in einer Datei, dazu eine Seite mit dem, was überzeugt und was ihr besser weglasst. Kein Konto, keine Mailadresse.
Weitergeben und verändern erlaubt, verkaufen nicht. Alles in eckigen Klammern wird ersetzt.
Die Vorlage formuliert alles außer dem Grund eurer Kandidatur. Der muss von euch kommen: Eine Vorstellung, die nach Vorlage klingt, fällt genau deshalb auf.
Der Aushang
Hängt an der Tür und wird im Vorbeigehen gelesen, meistens mit einem Kind an der Hand. Fünf Zeilen sind das Maximum.
Was in die fünf Zeilen gehört
- Wer ihr seid, und zu welchem Kind ihr gehört
- Seit wann ihr da seid
- Zwei Dinge, bei denen ihr euch einbringen wollt
- Wie man euch erreicht
- Ein Satz, der zum Ansprechen einlädt
Der vierte Punkt fehlt erstaunlich oft. Ein Aushang ohne Kontakt ist eine Ankündigung, keine Einladung.
Die Vorstellung am Elternabend
Gesprochen, etwa eine Minute. Der Unterschied zum Aushang ist nicht die Länge, sondern der Grund: Hier habt ihr Zeit für einen Satz, warum ihr kandidiert.
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zwei Sätze
Wer ihr seid
Name, Kind, Gruppe oder Klasse, seit wann. Mehr braucht es zur Einordnung nicht.
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der Kern
Ein konkreter Anlass
Nicht „ich möchte mich engagieren", sondern was euch aufgefallen ist. Eine Beobachtung wirkt, eine Absichtserklärung nicht.
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ein Halbsatz
Was ihr mitbringt
Nur, wenn daraus etwas folgt. Beruf plus Nutzen, nicht Beruf allein.
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zum Schluss
Eure Zeit, ehrlich
„Für die Sitzungen und ein Fest im Jahr" ist eine gute Zusage. Sie hält, und sie nimmt anderen die Sorge, alles allein zu machen.
Was überzeugt
Der konkrete Anlass
„Mir ist bei den letzten Festen aufgefallen, dass die Arbeit immer an denselben drei Leuten hängt." Daran erinnern sich die Leute beim Abstimmen.
Zwei Themen, nicht zehn
Wer für alles zuständig sein will, ist für nichts ansprechbar. Zwei Themen machen euch greifbar und schützen euch später.
Was ihr weglassen könnt
- Den Lebenslauf. Es ist keine Bewerbung um eine Stelle, und niemand vergleicht Qualifikationen
- Versprechen zu Dingen, über die das Gremium nicht entscheidet — Personal, Pädagogik, Beitragshöhe. Dazu wird der Beirat gehört, mehr nicht
- Kritik an der Einrichtung. Wer mit einer Beschwerde antritt, wird darauf festgelegt
- Das Foto eures Kindes. Euer eigenes reicht, und auch das nur, wenn ihr möchtet
Und wenn es die Kasse betrifft
Wer sich für die Kasse anbietet, sollte wissen, worauf er sich einlässt: Beiträge einsammeln, nachhalten, am Ende abrechnen. Klimpo nimmt genau diesen Teil ab — Erinnerungen laufen automatisch, jede Familie sieht ihren eigenen Stand, und am Jahresende steht der Bericht fertig da.
Häufige Fragen
Muss ich mich überhaupt vorstellen?
Vorgeschrieben ist es nicht. Praktisch entscheidet es die Wahl: In einer Runde, in der sich niemand kennt, wird gewählt, wer einen Satz gesagt hat.
Fünf Zeilen am Aushang und eine Minute am Elternabend reichen völlig. Mehr hört ohnehin niemand zu.
Was schreibe ich, wenn ich neu in der Einrichtung bin?
Genau das. „Wir sind seit August hier, ich kenne noch nicht viele und möchte das ändern" ist ein besserer Grund als jede ausgedachte Qualifikation.
Neue Eltern haben einen Vorteil, den sie selten nutzen: Sie sind unvoreingenommen und in keinem alten Konflikt.
Soll ich schreiben, was ich beruflich mache?
Nur, wenn daraus etwas folgt. „Ich bin Steuerberaterin, deshalb kann ich die Kassenprüfung übernehmen" ist hilfreich. Ein Berufstitel ohne Bezug wirkt wie eine Bewerbung und schreckt eher ab.
Darf ich Kritik an der Einrichtung äußern?
Besser nicht im Vorstellungstext. Wer mit einer Beschwerde antritt, wird darauf festgelegt und arbeitet ein Jahr lang an diesem einen Thema.
Nennt stattdessen die Beobachtung ohne Vorwurf: „Mir ist aufgefallen, dass die Arbeit bei den Festen immer an denselben drei Leuten hängt." Das ist derselbe Punkt, ohne die Front.
Wie viel Zeit sollte ich zusagen?
So viel, wie ihr sicher habt, und keine Minute mehr. Zwei bis vier Sitzungen im Jahr plus ein Fest sind der übliche Rahmen.
Eine ehrliche Angabe schützt euch und das Gremium: Wer im Herbst alles verspricht und im Frühjahr ausfällt, hinterlässt mehr Arbeit als jemand, der von Anfang an sagt, was geht.
Gilt die Vorlage auch für die Schule?
Ja. Die Fassungen unterscheiden sich kaum, ihr ersetzt „Gruppe" durch „Klasse" und „Einrichtung" durch „Schule".
Was die beiden Ämter unterscheidet, steht unter Elternbeirat und Elternbeirat in der Kita.
Woher die Angaben stammen
- Eigene Erstellung · Aufbau und Formulierungen der Vorlage
- Erfahrungswerte aus Elternbeiräten in Kita und Schule · Was bei Vorstellungen wirkt und was nicht
Klimpo ist keine Rechts- und keine Steuerberatung. Bei Streit oder größeren Beträgen fragt die Schulleitung, den Elternbeirat oder eine Beratungsstelle.
Gewählt, und jetzt?
Nach der Wahl kommt das, was niemand im Vorstellungstext erwähnt: Verteiler, Beiträge, Nachfragen. Klimpo übernimmt das Einsammeln und das Erinnern, damit das Amt bleibt, wofür es gedacht ist.
- Kostenlos für Klassen, ohne Abo und ohne Werbung
- Kein Bankzugang, keine Zahlungsabwicklung
- Nichts zu installieren, läuft im Browser
So sieht es aus
In der Klassenkasse
412,50 €
Noch offen
40,00 €
2 Familien
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